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  • Ralph Dück

Auswege aus dem Marketing-Chaos: Die projektbezogene SEO-Strategie


Viele Wege führen nach Rom, heißt es .. dasselbe kann man nicht über Spitzenrankings in den Ergebnissen der Suchmaschinen (SERP) sagen. Ranking-Faktoren ändern sich zwar über die Zeit, aber gewisse Grundkonzepte und Strategien ( z.B. Linkaufbau, Keyword-Recherche, Content-Strategie ) bleiben in leicht veränderter Form erhalten.



Das Problem: Es gibt unzählige Ratgeber, Videos, Blogartikel - kurzum: unheimlich viel Content zu den meisten Themen in den Bereichen SEO, Digital Marketing und Suchmaschinenwerbung (SEA). Die Herausforderung für Interessierte (Unternehmer, Projektleiter ,CMOs, Blogger usw.) besteht darin, zu filtern, welche Informationen Mehrwert enthalten und wie gut sie zu der aktuellen Problemstellung passen.




Die projektbezogene SEO-Strategie als Lösung


Das Licht am Ende des Tunnels ist die projektbezogene SEO-Strategie, die ein guter SEO-Berater zusammen mit dem Unternehmer erarbeitet. Die Stichworte Konkurrenzanalyse und Keyword-Recherche sollten hier auf jeden Fall auftauchen, denn es muss festgestellt werden, wo und wie man sich auf dem Markt platziert. Ein mögliches Ergebnis kann hier auch sein, dass der SEO-Experte andere oder zusätzliche Möglichkeiten im Digitalen Marketing vorschlägt, beispielsweise eine PPC-Kampagne auf Google oder Facebook.




Die Webseite als Dreh- und Angelpunkt für verschiedene Marketing-Maßnahmen


Der gemeinsame Nenner der digitalen Marketing-Maßnahmen - Wie geht es der Unternehmenswebseite? Eine Seite, die nicht funktioniert, informiert und gut aussieht lässt sich weder durch organischen Traffic, noch durch PPC-Marketing in zahlende Kundschaft verwandeln. Ein ehrlicher Berater wird auf solche Probleme hinweisen, bevor anderweitig nutzbares Budget für ineffiziente Maßnahmen verschwendet wird.





Analytics als digitaler Wegweiser




Um datengetriebene Entscheidungen fällen zu können, müssen erst einmal Daten produziert werden. Das kann auf verschiedene Arten geschehen. Google Analytics oder der Open-Source-Konkurrent Matomo können zum Beispiel mit Webseiten, die in allen möglichen verschiedenen Systemen (Wix, Wordpress, SquaredSpace, Shopify etc.) erstellt wurden, integriert werden. Je nach Anbieter gibt es aber bereits integrierte Analytics-Lösungen. Als gutes Beispiel dienen Wix Analytics, die nach zahlreichen Updates und Erweiterungen ein stabiles und leistungsfähiges Tool geworden sind. Google Analytics sind nach wie vor der aktuelle „Gold Standard“ - aber noch lange nicht „ein Muss“. Einen Weg der Datenerhebung sollte man aber mittelfristig einrichten, um informierte Entscheidungen treffen zu können, was Marketing-Maßnahmen angeht.




„Is content still king?“ - Gute Inhalte als Erfolgsfaktor


Die Wirkung richtig guter Texte wird nach wie vor unterschätzt - vor allem in Zeiten, in denen User moderne, dynamische Seiten erwarten und die Designer dementsprechend Projekte konzipieren. Die „Wall of Text“ ist heutzutage out und erinnert im Zweifel an 1990er-Style Webdesign. Und dennoch: Die schönste Seite hilft nicht, wenn der potenzielle Kunde oder Käufer sich nicht informiert genug fühlt, um eine Entscheidung zu treffen.


Außerdem lesen immer mindestens zwei „User-Gruppen“ den Content einer Seite: Die menschlichen User und die Suchmaschinen-Crawler. Letztere scannen Webseiten und versuchen sie optimal auf die Suchintention der Suchmaschinennutzer abzubilden. Texte, die „perfekt“ sind, also sowohl den Nutzer ansprechen, als auch die Anforderungen der Suchmaschinen erfüllen, sind schwer zu erstellen. Dennoch ist der Bereich Texte ein guter Ort, wo der Unternehmer oder Projektleiter (oder ein Mitglied des Teams) selbst aktiv werden kann - auch deswegen, weil Expertise in einem spezifischen Fachbereich oft gefragt ist. Wenn ein fähiger SEO-Experte bei den Keywords, der Themenfindung und der technischen SEO der Blogseite hilft, kann so in Kooperation viel erreicht werden.




Linkaufbau




Je besser eine Webseite mit anderen Seiten vernetzt ist, desto höher die Chancen, weit oben in den Suchergebnissen zu erscheinen. Und das wird sich höchstwahrscheinlich auch nicht ändern - selbst wenn der Markt sich komplett verändert in Sachen Suchmaschinen. Gerade in Märkten, wo die Konkurrenz groß ist, kommt man nicht darum herum, sich mit dem Thema Backlinks auseinanderzusetzen. Ein Backlink für eine Webseite entsteht, wenn eine andere Seite einen Link zu dieser bereitstellt. Man kann sich das wie eine Empfehlung vorstellen. Je mehr Autorität die verlinkende Seite in ihrem Themenbereich hat und je besser die Themen der zwei Seiten zusammenpassen, desto höher die Wirkung auf das Ranking.





Fazit


Der wahrscheinlich sinnvollste Weg, ein Projekt auf den Weg zu bringen, ist es, sich im Bereich SEO genug anzulesen, um einen Überblick zu haben. Das hilft dann bei der Auswahl eines SEO-Experten oder einer SEO-Agentur (beides hat seine Vor- und Nachteile). Ganz auf professionelle Hilfe zu verzichten ist nicht ratsam - es gibt zu viele „Rabbit Holes“, in denen man sich verlieren kann, selbst wenn man bereit ist, viel Zeit zu investieren. Mehrere Meinungen bzw. Angebote einzuholen und nach einem Seitenreport oder Audit zu fragen, halte ich für die richtige Vorgehensweise.





Viel Erfolg bei euren Projekten !

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